Ziele und Wenn-dann-Pläne: warum vage Vorsätze scheitern
Warum „Ich höre auf“ scheitert, was Wenn-dann-Pläne leisten und warum sie laut Metaanalysen schwächer wirken, wenn die Gewohnheit fest sitzt.
Entschieden hast du dich längst. Wahrscheinlich mehrmals: morgens, nach einer schlechten Nacht, und du hast es ernst gemeint. Dann war es elf Uhr abends, du warst in einem bestimmten Zimmer, mit einem bestimmten Handy in der Hand, und von der Entscheidung war nichts mehr übrig.
An der Motivation liegt das nicht. Gründe hast du genug. Was dir fehlt, ist ein Mechanismus, der die Entscheidung genau dann in Handeln übersetzt, wenn es darauf ankommt: wenn du müde bist und dich niemand sieht. Um diesen Mechanismus geht es hier. Was er bewirkt, wie stark der Effekt ist und welcher Befund dich vorsichtiger stimmen sollte, als es die meisten Artikel tun.
Die Lücke zwischen Wollen und Tun lässt sich messen
In der Psychologie heißt sie Intentions-Verhaltens-Lücke. In 422 Studien, die in zehn Metaanalysen zusammengefasst sind, lag die durchschnittliche Korrelation zwischen dem, was Menschen vorhatten, und dem, was sie später taten, bei r = 0,53 [1]. Grob gesagt wird nur jede zweite Absicht auch umgesetzt.
Aussagekräftiger sind Experimente. Wenn Absichten das Verhalten verursachen, müsste ein Mensch, dessen Absicht man stärkt, sein Verhalten etwa im gleichen Maß ändern. Webb und Sheeran fanden 47 Experimente, die diesen Maßstab erfüllten. Eine mittlere bis große Veränderung der Absicht, d = 0,66, führte nur zu einer kleinen bis mittleren Veränderung im Verhalten, d = 0,36 [2]. Den größten Teil der Lücke machen Menschen aus, die sich wirklich ändern wollten und dann doch nichts taten [1], und davon gibt es sehr viele.
Mehr Überzeugung hilft also wenig. Ansetzen muss man an der Stelle, an der aus dem Vorsatz eine Handlung werden soll.
Was ein Wenn-dann-Plan ist und wie er wirkt
Ein Wenn-dann-Plan, in der Fachsprache Durchführungsintention (Implementation Intention), folgt einer festen Formel: Wenn Situation Y eintritt, dann tue ich X. Entwickelt hat ihn Peter Gollwitzer, und er ist mit Absicht enger gefasst als ein Ziel. Ein Ziel beschreibt ein Ergebnis. Ein Wenn-dann-Plan beschreibt einen Auslöser und genau eine Reaktion darauf.
Der wichtigste Beleg ist die Metaanalyse, die WINNR auch auf seiner Wissenschaftsseite anführt: In 94 unabhängigen Tests mit 8.461 Teilnehmenden hatte ein Wenn-dann-Plan einen mittleren bis großen Effekt darauf, ob Menschen ihr Ziel erreichten, d = 0,65 [3]. Bei den Gesundheitsthemen lag der Effekt bei d = 0,59, aus 23 Tests mit 2.861 Teilnehmenden [3].
Laut derselben Übersichtsarbeit wirken dabei zwei Dinge. Der Auslöser bleibt dir besser im Gedächtnis, sodass du den Moment bemerkst, während er passiert, und nicht erst hinterher. Und die Reaktion läuft zum Teil automatisch ab, du musst also weniger überlegen, um sie in Gang zu setzen. Willenskraft trainierst du damit nicht. Du triffst die Entscheidung mit klarem Kopf im Voraus und überlässt sie dann der Situation.
Allerdings transportiert ein Plan nur, was schon da ist. In zwei Studien halfen Wenn-dann-Pläne nur dann, wenn die Absicht hinter dem Ziel stark war [4].
Der Haken, den die meisten Artikel verschweigen
Dieser Befund ist für dich der wichtigste: Gegen starke Gewohnheiten helfen Wenn-dann-Pläne weniger.
Webb, Sheeran und Luszczynska haben genau das untersucht. In einer Laboraufgabe mit zwölf auswertbaren Teilnehmenden störte eine eingeschliffene Reaktion die Leistung. Ein Wenn-dann-Plan verringerte diese Störung, aber je stärker die Gewohnheit war, desto weniger brachte er. In einer einmonatigen Feldstudie mit 172 jugendlichen Rauchern zwischen 17 und 21 Jahren rauchten diejenigen mit schwacher oder mittlerer Gewohnheit dank der Pläne weniger, die mit starker Gewohnheit nicht [5]. Beide Studien sind klein, es ging um ein anderes Verhalten, und die Teilnehmer waren jünger als die Leser dieses Beitrags. Die Schlussfolgerung steht schon im Titel der Arbeit: Wie stark eine Gewohnheit ist, bestimmt mit, wie gut Wenn-dann-Pläne wirken.
In der Ernährungsforschung, die sowohl das Aufbauen als auch das Abbauen von Verhalten untersucht, zeigt sich dasselbe. Eine Metaanalyse von 23 Studien ergab, dass Wenn-dann-Pläne gesundes Essen besser fördern, d = 0,51, als ungesundes Essen verringern, d = 0,29 [6]. Mit etwas aufzuhören ist schwerer, als etwas anzufangen. Ganz allgemein gilt: Je automatischer ein Verhalten abläuft, desto weniger hängt es von deinen Absichten ab, ob du es tust, weil die Situation es auslöst, bevor die Absicht überhaupt zum Zug kommt [1].
Wenn man das ehrlich zusammennimmt, ist d = 0,65 nicht deine Zahl. Deine liegt darunter, vielleicht weit darunter, und je fester das Muster sitzt, desto tiefer. Bei Pornokonsum hat noch keine einzige Studie Wenn-dann-Pläne getestet, und schon die Annahme, Porno sei eine ähnlich reizgesteuerte Gewohnheit wie die in diesen Studien, ist eine Übertragung.
Daraus folgt nicht „lass es bleiben“. Daraus folgt, dass der Plan nicht alles allein tragen kann. Die andere Hälfte der Arbeit besteht darin, das Verhalten schwerer erreichbar zu machen. Darum geht es in unserem Beitrag zur Frage, ob Pornoblocker funktionieren.
Warum „Ich schaue keinen Porno“ der falsche Plan ist
Wer mit etwas aufhören will, formuliert den Plan meist als Verbot: Wenn der Drang kommt, dann öffne ich die Seite nicht. Experimente zeigen, dass genau diese Form nach hinten losgehen kann.
Adriaanse und Kollegen verglichen solche Verneinungspläne („wenn Situation, dann nicht die gewohnte Reaktion“) mit Ersatzplänen und mit der bloßen Absicht. Die Verneinungspläne erzeugten paradoxe Rückpralleffekte, sowohl im Denken als auch im Verhalten: Sie stärkten genau die Gewohnheit, die sie brechen sollten. Am stärksten war dieser Effekt, wenn die Gewohnheit stark war [7].
Der Plan muss also sagen, was du tust. „Wenn ich nach Mitternacht mit dem Handy im Bett liege, dann lege ich es auf die Küchenablage“ ist ein Plan. „Dann öffne ich den Browser nicht“ ist ein Plan, der sich gegen dich wenden kann.
Ziele positiv formulieren: die Belege sind dünner
Auch die Formulierung von Zielen deutet in diese Richtung, wenn auch mit schwächeren Belegen. In einem einjährigen Experiment in Schweden ließen sich die Neujahrsvorsätze von 730 Menschen als Annäherungs- oder Vermeidungsziele einordnen. Wer sich etwas vorgenommen hatte, das er tun wollte, berichtete häufiger von Erfolg als jemand, der mit etwas aufhören wollte: 58,9 Prozent gegenüber 47,1 Prozent, ein kleiner Effekt, V = 0,11 [8]. Die Teilnehmenden wurden per Zufall unterschiedlich viel Unterstützung zugeteilt, und eine dieser Gruppen sollte ihre Ziele ausdrücklich als Annäherung formulieren. Die Wortwahl lässt sich deshalb nicht sauber von der Versuchsbedingung trennen. Außerdem gaben die Teilnehmenden ihren Erfolg selbst an, und sie hatten sich selbst für die Studie gemeldet.
Ein Beweis ist das nicht, eher ein zusätzlicher Hinweis in dieselbe Richtung wie der Befund zu Verneinungsplänen: „Ich gestalte meine Abende so, dass ich es nicht brauche“ funktioniert besser als „Ich höre mit Porno auf“.
Lässt sich die Zielsetzungstheorie aufs Aufhören übertragen?
Locke und Latham haben fast vier Jahrzehnte Forschung zu Zielen zusammengefasst: Konkrete, anspruchsvolle Ziele bringen mehr als der Vorsatz, sein Bestes zu geben. Das wurde an weit über 100 Aufgaben mit mehr als 40.000 Teilnehmenden geprüft, die Effektstärken aus Metaanalysen liegen zwischen d = 0,42 und d = 0,80 [9].
Jetzt das Kleingedruckte. Fast alle diese Belege beziehen sich auf Leistung bei Aufgaben, im Betrieb oder im Labor, wo Ergebnisse gemessen werden und es Rückmeldung gibt. Mit dem Verzicht auf ein privates Verhalten um Mitternacht hat das wenig zu tun. Dieselbe Arbeit zeigt auch, dass Ziele bei komplexeren Aufgaben weniger bewirken, d = 0,48 bei den komplexesten gegenüber d = 0,67 bei den einfachsten. Und bei neuen Aufgaben kann ein Lernziel, bei dem es darum geht herauszufinden, wie etwas funktioniert, mehr bringen als ein Leistungsziel [9].
Ein eingefahrenes privates Verhalten zu ändern ist eine komplexe und neue Aufgabe, die Ergebnisse lassen sich also nur zum Teil übertragen. Übertragbar sind Genauigkeit und Rückmeldung: „Diese Woche weniger als dreimal, und ich schreibe es auf“ taugt als Ziel, „weniger“ taugt nicht. Beim Schwierigkeitsgrad hakt es. Ein hartes Ziel und eine Anzeige, die nach einem einzigen Ausrutscher auf null springt, sind ein sicherer Weg, das Vorhaben aufzugeben statt das Verhalten. Mehr dazu in unserem Beitrag, warum Streak-Zählen nach hinten losgeht. Für den ersten Monat ist ein Lernziel die bessere Wahl: Finde genau heraus, was deine Auslöser sind, statt bis Freitag auf null kommen zu wollen.
Mentales Kontrastieren und MCII
Gabriele Oettingen schaltet dem Plan einen Schritt vor. Du benennst deinen Wunsch, stellst dir das beste Ergebnis lebhaft vor, findest das größte innere Hindernis und schreibst erst dann den Wenn-dann-Plan. Diese Kombination heißt mentales Kontrastieren mit Durchführungsintentionen, kurz MCII. Sie soll Wünsche aussortieren, hinter denen du nicht wirklich stehst.
Belege gibt es, aber der Effekt ist deutlich kleiner als bei einfachen Wenn-dann-Plänen. Eine Metaanalyse mit 21 Artikeln, 24 Effektstärken und 15.907 Teilnehmenden kam auf g = 0,336, 95-%-KI 0,229 bis 0,443. Die Publikationsverzerrung war signifikant, nach einer Trim-and-Fill-Korrektur sank der Wert auf 0,242. Zwei der Studien stammten aus einem einzigen Bericht und machten etwa 87 Prozent der Gesamtstichprobe aus, die Autoren ließen sie bei ihren Moderatoranalysen weg [10]. Eine zweite Metaanalyse, die nur Gesundheitsverhalten betrachtete, fand g = 0,28 bei insgesamt 1.528 Teilnehmenden. In den sieben Studien, die mentales Kontrastieren um Wenn-dann-Pläne ergänzten, brachte diese Ergänzung nichts zusätzlich [11].
Ausgerechnet der Test, der deiner Situation am nächsten kommt, fällt am schwächsten aus. In einer randomisierten Online-Studie mit 346 Rauchern, die weniger rauchen oder aufhören wollten, rauchten die Teilnehmer mit MCII insgesamt nicht weniger Zigaretten pro Tag als eine Kontrollgruppe mit motivierenden Inhalten. Eine Wechselwirkung an der Grenze zur Signifikanz deutete auf einen Nutzen bei stärker abhängigen Rauchern hin, beruhte aber auf einem einseitigen Test, und die Autoren bezeichnen ihre Ergebnisse als vorläufig [12].
Die zehn Minuten lohnen sich trotzdem, denn wenn du dein inneres Hindernis benennst, findest du meist den eigentlichen Auslöser. Viel erwarten solltest du davon nicht.
Was einem direkten Test am nächsten kommt
Eine randomisierte Studie hat ein strukturiertes Selbsthilfeprogramm gegen problematischen Pornografiekonsum (PPU) untersucht, zu dem auch Zielsetzung gehörte: Die Teilnehmenden legten jeweils ein Ziel für die kommende Woche fest, und im letzten Modul ging es darum, schwierige Momente vorauszuplanen [13].
264 Menschen wurden per Zufall zugeteilt, 123 zum Programm und 141 auf eine Warteliste. Nach sechs Wochen hatte die Programmgruppe niedrigere Werte bei PPU, d = 1,32, und schaute seltener, d = 1,65 [14]. Diese Zahlen sind mit großer Vorsicht zu lesen: 89,4 Prozent der Programmgruppe stiegen aus, insgesamt wurden nur 34,5 Prozent nachbefragt, und ausgewertet wurden nur vollständige Datensätze. Weil in der Programmgruppe 89,4 Prozent ausstiegen und in der Kontrollgruppe 44,7 Prozent, beruhen die Effektstärken auf 13 Teilnehmenden aus dem Programm und 73 aus der Kontrollgruppe. Außerdem arbeitete das Programm mit Zielsetzung und Rückfallplanung, nicht mit Wenn-dann-Plänen nach Gollwitzer [13].
Der direkte Beleg besteht also aus einer Studie, überwiegend mit Männern, über sechs Wochen, mit sehr vielen Abbrechern. Vielversprechend, aber längst nicht abgeschlossen.
Pläne, mit denen du arbeiten kannst
Die folgenden Pläne sind aus der Forschung oben abgeleitet, aber kein geprüftes Programm. Keine Studie hat diese Formulierungen für dieses Verhalten getestet. Die Forschung gibt nur die Form vor: ein Auslöser, den du wirklich bemerkst, und eine einzige Handlung, die du tust, statt einer, die du unterlässt.
- Wenn ich mich mit dem Handy ins Bett lege, dann lege ich es auf die Küchenablage und lese, bis ich einschlafe.
- Wenn ich nach Mitternacht noch wach bin und scrolle, dann hänge ich das Handy am anderen Ende des Zimmers ans Ladekabel und mache das Licht aus.
- Wenn ich abends den Laptop zuklappe und unruhig bin, dann ziehe ich die Schuhe an und gehe bis ans Ende der Straße.
- Wenn ich am Sonntagnachmittag allein zu Hause bin und nichts vorhabe, dann schreibe ich jemandem und verabrede mich für den Abend.
Vier Regeln lassen sich aus den Studien ableiten. Schreib zwei Pläne, nicht zehn, und zwar für die zwei Situationen, die am häufigsten vorkommen. Wähle als Auslöser eine Uhrzeit, einen Ort oder eine Körperhaltung, kein Gefühl, denn du musst ihn rechtzeitig bemerken. Lege fest, was du stattdessen tust, und formuliere nie ein Verbot [7]. Und rechne damit, dass der Plan umso weniger ausrichtet, je automatischer das Muster abläuft [5][6]. Ändere deshalb zusätzlich die Situation selbst.
Drei Themen behandelt dieser Beitrag nicht. Wie du mit dem Drang umgehst, während er da ist, steht im Beitrag zu ACT bei Pornokonsum. Wenn du gar keinen Auslöser benennen kannst, hilft die Verhaltensanalyse aus der kognitiven Verhaltenstherapie bei Pornokonsum: Sie zeigt, welche Gedanken und Situationen dem Konsum vorausgehen. Und wenn Pläne zwei Wochen lang greifen und dann nicht mehr, liegt das Problem vielleicht weniger in der Planung als im Selbstbild: siehe Identitätswandel. Womit du am besten anfängst, steht in unserem Leitfaden So hörst du auf, Pornos zu schauen.
Häufige Fragen
Helfen Wenn-dann-Pläne gegen Pornokonsum?
Bei Pornokonsum hat sie noch keine Studie getestet. In 94 Tests zu anderen Verhaltensweisen hatten sie einen mittleren bis großen Effekt [3], und einen kleineren, wenn die Gewohnheit, gegen die sie ankommen müssen, stark ist [5]. Einen Versuch wert, aber mit Abstrichen und ohne Beweis.
Was ist eine Durchführungsintention?
Ein im Voraus gefasster Plan nach dem Muster „Wenn Situation Y eintritt, dann tue ich X“. Er legt einen Auslöser und eine Reaktion fest, kein Ergebnis [3].
Soll mein Ziel null sein oder nur weniger?
Wo du die Grenze ziehen sollst, kann dir die Forschung nicht sagen. Die Zielsetzungstheorie sagt nur, dass konkrete Ziele besser wirken als vage [9]. Ein messbares Ziel ist also besser als „weniger“, und ein Ziel, das du nach einer schlechten Nacht hinwirfst, bringt weniger als ein leichteres, das du durchhältst.
Wie viele Wenn-dann-Pläne sollte ich mir machen?
Fang mit zwei an. Der Plan wirkt nur, wenn du den Auslöser bemerkst, und je mehr Auslöser du im Blick behalten musst, desto eher verpasst du alle. Nimm weitere dazu, wenn die ersten beiden zuverlässig greifen.
Muss ich den Plan aufschreiben?
In allen Studien, die wir finden konnten, haben die Teilnehmenden ihren Plan aufgeschrieben. Ob es auch im Kopf funktioniert, hat also niemand getestet. Schreib ihn auf, denn so wurde er geprüft.
WINNR ist eine wissenschaftlich fundierte App für Männer, die ihren Pornokonsum wieder selbst in der Hand haben wollen. Die Planungsfunktion arbeitet so, wie dieser Beitrag es beschreibt: mit deinen eigenen Auslösern, mit zwei Plänen gleichzeitig und mit einer Ersatzhandlung statt eines Verbots. Die App ist noch nicht erschienen und soll im Dezember 2026 kommen. Eine Funktion, über die Nutzer mit Psychologen und Coaches in Kontakt kommen, ist in Entwicklung. Was die Forschung belegt und was nicht, steht auf unserer Wissenschaftsseite.
Du willst einen Plan für dein eigenes Muster? Mach den privaten 4-Minuten-Check. Kämpfst du gerade gegen einen Drang? Öffne die Drang-Seite.
Ein Hinweis, was diese Seite ist
Diese Seite ist Aufklärung. Sie ist keine Diagnose und keine medizinische Beratung. WINNR ist keine Behandlung und keine Therapie. Wenn Pornokonsum dein Leben ernsthaft beeinträchtigt, sprich mit einer approbierten Fachperson; wenn du in einer Krise bist, wende dich an den Notdienst deines Landes.
Quellen
- 1. Sheeran, P., & Webb, T. L. (2016). The intention-behavior gap. Social and Personality Psychology Compass, 10(9), 503-518. https://doi.org/10.1111/spc3.12265
- 2. Webb, T. L., & Sheeran, P. (2006). Does changing behavioral intentions engender behavior change? A meta-analysis of the experimental evidence. Psychological Bulletin, 132(2), 249-268. 47 experimental tests. https://doi.org/10.1037/0033-2909.132.2.249
- 3. Gollwitzer, P. M., & Sheeran, P. (2006). Implementation intentions and goal achievement: A meta-analysis of effects and processes. Advances in Experimental Social Psychology, 38, 69-119. 94 independent tests, n = 8,461. https://doi.org/10.1016/S0065-2601(06)38002-1
- 4. Sheeran, P., Webb, T. L., & Gollwitzer, P. M. (2005). The interplay between goal intentions and implementation intentions. Personality and Social Psychology Bulletin, 31(1), 87-98. https://doi.org/10.1177/0146167204271308
- 5. Webb, T. L., Sheeran, P., & Luszczynska, A. (2009). Planning to break unwanted habits: Habit strength moderates implementation intention effects on behaviour change. British Journal of Social Psychology, 48(3), 507-523. https://doi.org/10.1348/014466608X370591
- 6. Adriaanse, M. A., Vinkers, C. D. W., De Ridder, D. T. D., Hox, J. J., & De Wit, J. B. F. (2011). Do implementation intentions help to eat a healthy diet? A systematic review and meta-analysis of the empirical evidence. Appetite, 56(1), 183-193. 23 studies. https://doi.org/10.1016/j.appet.2010.10.012
- 7. Adriaanse, M. A., van Oosten, J. M. F., de Ridder, D. T. D., de Wit, J. B. F., & Evers, C. (2011). Planning what not to eat: Ironic effects of implementation intentions negating unhealthy habits. Personality and Social Psychology Bulletin, 37(1), 69-81. https://doi.org/10.1177/0146167210390523
- 8. Oscarsson, M., Carlbring, P., Andersson, G., & Rozental, A. (2020). A large-scale experiment on New Year's resolutions: Approach-oriented goals are more successful than avoidance-oriented goals. PLoS ONE, 15(12), e0234097. n = 1,062 followed up; the approach versus avoidance comparison used 730. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0234097
- 9. Locke, E. A., & Latham, G. P. (2002). Building a practically useful theory of goal setting and task motivation: A 35-year odyssey. American Psychologist, 57(9), 705-717. https://doi.org/10.1037/0003-066X.57.9.705
- 10. Wang, G., Wang, Y., & Gai, X. (2021). A meta-analysis of the effects of mental contrasting with implementation intentions on goal attainment. Frontiers in Psychology, 12, 565202. 21 articles, 24 effect sizes, n = 15,907. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2021.565202
- 11. Cross, A., & Sheffield, D. (2019). Mental contrasting for health behaviour change: a systematic review and meta-analysis of effects and moderator variables. Health Psychology Review, 13(2), 209-225. n = 1,528. https://doi.org/10.1080/17437199.2019.1594332
- 12. Mutter, E. R., Oettingen, G., & Gollwitzer, P. M. (2020). An online randomised controlled trial of mental contrasting with implementation intentions as a smoking behaviour change intervention. Psychology & Health, 35(3), 318-345. n = 346. https://doi.org/10.1080/08870446.2019.1634200
- 13. Bőthe, B., Baumgartner, C., Schaub, M. P., Demetrovics, Z., & Orosz, G. (2020). Hands-off: Study protocol of a two-armed randomized controlled trial of a web-based self-help tool to reduce problematic pornography use. Journal of Behavioral Addictions, 9(2), 433-445. https://doi.org/10.1556/2006.2020.00037
- 14. Bőthe, B., Baumgartner, C., Schaub, M. P., Demetrovics, Z., & Orosz, G. (2021). Hands-off: Feasibility and preliminary results of a two-armed randomized controlled trial of a web-based self-help tool to reduce problematic pornography use. Journal of Behavioral Addictions, 10(4), 1015-1035. n = 264. https://doi.org/10.1556/2006.2021.00070